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Verwaltung und Wissenschaft – Konkurrierende oder komplementäre Rationalitäten?

Universitäten haben als primäre Organisationsziele die Produktion von Forschungsleistungen und Ausbildung von Studierenden und eine Reihe von weiteren Sekundärzielen. Um diese Ziele zu erreichen, sind Universitäten funktional in Wissenschaft und Verwaltung, sowie sektoral in Fakultäten spezialisiert. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass das Erreichen der Organisationsziele auch von einer erfolgreichen Kooperation der ausdifferenzierten Teile abhängig ist. Das Projekt befasst sich aus politik- und verwaltungswissenschaftlicher sowie soziologischer Perspektive mit der Frage, wie Koordinationsprozesse innerhalb von Universitäten funktionieren und welche Rolle der Wissensstand der Verwaltung über wissenschaftliche Prozesse dabei spielt. Das Projekt basiert auf der Grundannahme, dass die starke Trennung durch unterschiedliche Aufgaben und Karriereverläufe in Verwaltung und Wissenschaft dazu führen, dass die Verwaltung ihre Leistungen dann gut erbringen kann, wenn sie über einen hohen Wissensstand über wissenschaftliche Prozesse verfügt, der damit indirekt zum Erreichen der Organisationsziele von Universitäten beiträgt.  Zum empirischen Test wird in einer großen Universität Zufriedenheit, Informationsstand und deren Determinanten empirisch mittels einer Organisationsfallstudie und eines quantitativen Surveys überprüft.

 

Projektleitung

Prof. Dr Marian Döhler, Prof. Dr. Christoph Hönnige, Prof. Dr. Anna Kosmützky, Prof. Dr. Eva Ruffing

Projektmitarbeiter/in: 

N.N

 

Stellenausschreibung