Praktischer Umgang mit Forschungsdaten:

Wie sind Forschungsdaten rechtlich geschützt?

Das Brückenprojekt befasst sich aus soziologischer und rechtswissenschaftlicher Sicht damit, wie Wissenschaftler/innen verschiedener Disziplinen mit Forschungsdaten umgehen. Im Rahmen einer empirischen Erhebung sollen die disziplinspezifischen Praktiken von Wissenschaftler/innen im Umgang mit selbst erzeugten Forschungsdaten erhoben werden. Zu diesem Zweck werden in vier unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen (Biologie, Linguistik, Medizin, Psychologie) Interviews mit (Post-)Doktorand/innen zu ihren aktuellen Forschungsprojekten geführt. Weiterhin werden die bestehenden Regelungskonzepte dargestellt und diese dann mit den aus den empirischen Ergebnissen hervorgehenden Interessen der Forscher/innen verglichen. Ziel des Brückenprojektes ist es, neue Erkenntnisse über die Handlungsorientierungen der Wissenschaftler/innen bezüglich des Umgangs mit Forschungsdaten zu gewinnen und darauf basierend das in Bezug auf Forschungsdaten geltende Recht zu evaluieren.  

Projektlaufzeit:01.01.2017 - 31.12.2018
Projektleitung:Prof. Dr. Eva Barlösius, Prof. Dr. Nikolais Forgó
Projektmitarbeiterinnen:Friederike Knoke, Michaela Pook-Kolb